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10.01.2001

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Netcologne und Callahan beenden Exklusiv-Kaufverhandlungen

Netcologne und Callahan beenden Exklusiv-Kaufverhandlungen
Der Kölner Telekommunikationsanbieter Netcologne hat seine exklusiven Verkaufsverhandlungen mit dem Kabelnetzbetreiber Callahan beendet. Es würden nun Verhandlungen mit anderen Interessenten aufgenommen, wobei die US-Firma Callahan weiterhin einer der Verhandlungspartner für eine Mehrheitsbeiteiligung sei, hieß es in Presseberichten.

Die Verhandlungen scheiterten danach offenbar nicht zuletzt an rechtlichen Problemen, da der Regionalversorger GEW, der mit einem Anteil von 64,9 Prozent Hauptgesellschafter von Netcologne ist, keine Anteile an Firmen mit überwiegendem Privatbesitz halten darf. Weitere Gesellschafter sind die Stadtsparkasse Köln mit 25,1 Prozent und die Kreissparkasse Köln mit zehn Prozent. Außerdem soll der geforderte Kaufpreis von 1,1 Milliarden Mark eine Hürde gewesen sein.

Netcologne ist im Kölner Regierungsbezirk Betreiber eines eigenen Telekommunikationsnetzes und bietet neben Telefon- und Online-Diensten auch Kabel-TV sowie komplette Telefonanschlüsse an. 1999 betrug der Jahresumsatz 116 Mio. Mark. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben rund 75.000 Telefonkunden, 54.000 Internetkunden und 40.000 Breitbandkabel-Kunden.

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