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23.01.2001

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Neue Studie: Augenkrebs bei zu intensiver Handy-Nutzung

Neue Studie: Augenkrebs bei zu intensiver Handy-Nutzung
Erstmals hat eine wissenschaftliche Studie einen statistischen Zusammenhang zwischen Krebs und der Benutzung von Mobiltelefonen hergestellt. Allerdings wies einer der Autoren, der Biostatistiker Andreas Stang von der Universitätsklinik Essen, jedoch zugleich auf die Beschränkungen der Studie hin. Die Gefahr, zu erkranken, nimmt nach seinen Angaben nur bei intensivem Gebrauch von Handys zu.

"Wir sehen unter denen, die beruflich täglich mehrere Stunden lang ein Mobiltelefon oder Funkgerät benutzen, ein dreifach höheres Risiko, an einem Augentumor zu erkranken", sagt Stang. Für Hysterie bestehe daher kein Anlass.

Die Wissenschaftler hatten 118 Patienten mit Augenmelanomen, einem Krebs des inneren Auges, untersucht. Die Studie ergab, dass die Erkrankten im Vergleich zu einer Gruppe von 475 gesunden Patienten häufiger angaben, Handys oder Funkgeräte am Arbeitsplatz zu benutzen. Die untersuchte Gruppe sei jedoch relativ klein, was auch daran liege, dass Augenmelanome extrem selten aufträten. Die Studie wurde im Fachblatt Epidemiology veröffentlicht.