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09.02.2005

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Nokia Communicator mit E-Mail-Push kontra BlackBerry

Nokia Communicator mit E-Mail-Push kontra BlackBerry
Mit einer brandneuen E-Mail- Pushfunkionalität wird das mobile Multitalent Nokia Communicator zum ernsthaften Konkurrenten für den Funkorganizer BlackBerry von Research in Motion (RIM).

Durch die neue E-Mail- und Organizer- Pushfunktion wird die elektronische Post automatisch vom E-Mail-Account aus dem Unternehmen des Benutzers aufs Handydisplay weitergeleitet. Bislang mussten Nokia-Besitzer ihren Posteingang selbst prüfen und gegebenenfalls neue Nachrichten manuell ins Handy laden, während BlackBerry-Nutzer ihre Post schon immer automatisch erhalten. Die automatische E-Mail-Auslieferung gilt als wichtigste Ursache für den kometenhaften Aufstieg des BlackBerry zum Lieblingsspielzeug vieler Manager.

Die neue Push-Funktion für die aktuellen Nokia Communicator 9500 und 9300 basieren auf der Technologie des Berliner Softwareherstellers space2go. Anlässlich des internationalen 3GSM World Congress, der vom 14. bis 17. Februar in Cannes stattfindet, präsentiert space2go die neue "killer application", die ab dem Kongress auch lieferbar ist. Neben E-Mails können mit der Lösung auch Kalendereinträge, Adressen und Aufgabenlisten drahtlos auf den Communicator gepusht werden. Unterstützt werden alle offenen E-Mail- Plattformen sowie die Firmenlösungen MS Exchange und Lotus Domino.

Neben dem umfassenden E-Mail-Pushclient, den der Benutzer sich von einer Webseite ins Gerät laden kann, gibt es auf dem Communicator erstmals die Möglichkeit, E-Mail-Push ohne nachträgliche Installation einer Clientsoftware zu realisieren. Hierzu wird der im Nokia Communicator schon enthaltene Client zur drahtlosen E-Mail- Synchronisation über einen WAP-Push-Impuls, der vom Server ausgeht, gestartet. Damit wird erstmals eine Push-Lösung auf Basis von Standardkomponenten, also ohne Zusatzsoftware, möglich.

Weiteres Novum: space2go hat E-Mail-Push erstmals mit "intelligenten" Filtern versehen. Dadurch lässt sich verhindern, dass sehr große Nachrichten, deren Umfang zu lange Übertragungszeiten verursachen würde, überhaupt übermittelt werden. Dieser Filterung nach Größe kommt in der Praxis eine hohe Bedeutung zu, weil ansonsten eine einzige E-Mail mit Übergröße den mobilen E-Mail-Kommunikationskanal nachhaltig verstopfen kann. Darüber hinaus kann nach dem Alter der Nachrichten gefiltert werden: Länger zurückliegende E-Mails haben keine Dringlichkeit und müssen daher auch nicht aufs Smartphone übertragen werden.

 

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