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29.09.2011

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Nokia: Werkschließung und massiver Stellenabbau

Nokia: Werkschließung und massiver Stellenabbau
Der finnische Handy-Hersteller Nokia hat angekündigt, das Unternehmen weiter umzustrukturieren und verschiedene Standorte und Werke zu schließen. Etwa 3.500 Arbeitnehmer in Deutschland, Rumänien und den USA müssen nun um ihren Arbeitsplatz fürchten.

Bis Ende 2012 will Nokia die Strukturierung abgeschlossen haben, teilte das Unternehmen mit. Nachdem die Finnen vor vier Jahren ihre Produktion von Bochum nach Rumänien in die Region Cluj verlagerte, will der Hersteller nun das Werk zum Ende diesen Jahres schließen. Dabei werden laut Nokia 2.200 Beschäftigte ihre Arbeit verlieren.

Umstrukturierung durch Wechsel des Betriebssystems



Zudem möchte das Unternehmen weitere 1.300 Mitarbeiter aus der neu gegründeten Sparte "Location and Commerce" entlassen. Da der Hersteller das Geschäft mit den mobilen Diensten kürzlich mit der Geodaten-Tochter Navteq zusammenführte, muss "zum Ende des kommenden Jahres" auch der Standort in Bonn geschlossen werden. Des weiteren muss auch die Niederlassung im amerikanischen Malvern weichen.

"Wir müssen schmerzhafte, aber notwenige Schritte unternehmen, um Belegschaft und Geschäft auf unseren künftigen Weg auszurichten", sagte dazu Nokia-Chef Stephen Elop. Die Stellenkürzungen betreffen vor allen Dingen die Aufgabe des mobilen Betriebssystems Symbian. Im kommenden Jahr wird das Unternehmen erste Smartphones mit Windows Phone 7 veröffentlichen.

Weitere Kürzungen bereits in Sicht



Bereits im April 2011 kündigte Nokia Einsparungen an. Der Konzern teilte damals mit, 4.000 Stellen zu streichen und weitere 3.000 auszulagern. Im kommenden Jahr könnten weitere Beschäftige ihren Arbeitsplätze verlieren. Betroffen könnten die Werke im finnischen Salo, ungarischen Komarom und Reynosa in Mexico sein.

Mirko Schubert

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