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08.01.2004

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Nokia verkauft mehr Handys als erwartet

Nokia verkauft mehr Handys als erwartet
Der finnische Handyriese Nokia hat seine Umsatz- und Ertragserwartungen für das vierte Quartal seines Geschäftsjahres überraschend nach oben revidiert.

Der Grund dafür liege in einem besser als erwartet verlaufenen Handygeschäft und in über den Prognosen liegenden Umsätzen im Netzwerk-Bereich, teilte der Konzern mit.

Der Umsatz mit Mobiltelefonen, der den Löwenanteil von Nokias Erlösen ausmacht, konnte im Jahresvergleich um vier Prozent auf rund sieben Mrd. Euro zulegen. Ursprünglich war ein Umsatzniveau auf Vorjahreslevel erwartet worden. Demnach konnte Nokia in Q4 weltweit insgesamt 55,3 Mio. Handys verkaufen, ein Plus von über zehn Mio. gegenüber dem unmittelbaren Vorquartal. Dadurch habe das Unternehmen im Handybereich seine "exzellente operative Marge von 24 bis 25 Prozent" gehalten, gab Nokia weiter bekannt.

Im Netzwerk-Bereich lagen die Umsätze im vierten Quartal bei 1,7 Mrd. Euro und damit signifikant über den Erwartungen, die von einem Umsatz von 1,4 Mrd. Euro ausgegangen waren. "Das Ergebnis resultiert vor allem aus verstärkten Investitionen der Netzwerkbetreiber", sagte Unternehmenschef Jorma Ollila. Der Gesamtumsatz des Konzerns konnte im Schlussquartal mit 8,8 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau gehalten werden. Beim Ertrag liegt der Konzern mit 24 bis 25 Cent ebenfalls über den ursprünglichen Prognosen von 20 bis 22 Cent. Genaue Zahlen wird Nokia mit der Jahresbilanz am 22. Januar präsentieren.