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17.10.2011

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Nokia verteidigt Werksschließungen

Nokia verteidigt Werksschließungen
Der finnische Handy-Hersteller Nokia hat seinen Rückzug aus Bochum und die Schließung des Werkes im rumänischen Cluj verteidigt. In einem Interview mit der Westdeutschen Allgemeine Zeitung (WAZ) begründet Nokias Deutschland-Chef Michael Bültmann den Schritt als notwendig, um im hart umkämpften Mobilfunkmarkt weiterhin bestehen zu können.

Trotz der Schließung des Bochumer Werkes und der geplanten Schließung des Software-Standorts Bonn sei Deutschland für Nokia von zentraler Bedeutung für die Zukunft, sagte Bültmann. Seit 2009 habe Nokia die Zahl der Mitarbeiter in Berlin, Ulm und Ratingen um 20 Prozent auf 1500 erhöht, gerade im Bereich Forschung und Entwicklung. In Ulm und Berlin erforscht Nokia Technologien für Navigation und Einsteigerhandys, in Ratingen sind Vertrieb und Marketing angesiedelt.

Mit der Schließung des Nokia-Werks Bochum im Jahr 2008 und der damit verbundenen Verlagerung der Produktion nach Rumänien verloren über 2.000 Angestellte ihren Arbeitsplatz. Als Grund nannte Nokia damals die fehlende Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Bochum. Nun wird die rumänische Fertigungsstätte geschlossen und die Produktion nach Asien verlagert.

Um den Verlust weiterer Anteile im Smartphone-Markt an Googles Android und Apples iOS zu verhindern, schmiedeten die Finnen Anfang des Jahres 2011 eine Allianz mit Microsoft. Erste Nokia-Smartphones mit dem mobilen Betriebssystem Windows Phone 7 sollen ab dem ersten Quartal 2012 im Handel erhältlich sein.

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