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13.01.2004

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Personen-Rettung per Mobilfunk

Personen-Rettung per Mobilfunk
Dank einer neuen Entwicklung des Instituts für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST) der Universität Duisburg-Essen lassen sich Personen in Gebäuden schnell und sicher per Mobilfunk orten.

Die neue Funkschnittstelle, die am Kamp-Lintforter An-Institut der Uni Duisburg-Essen entwickelt wurde, kann bei der Personenrettung in Gebäuden eine große Hilfe sein. Zusammen mit einer neuartigen Anwendungs-Software können Personen mit Mobilfunkanschluss nicht nur schnell und präzise geortet, sondern auch geleitet werden.

Für die innovative Ortungstechnologie wird ein ultrabreitbandiges Frequenzspektrum genutzt. Dabei erzeugt ein Sender eine Serie kurzer Impulse, die im Nanosekundenbereich liegen. Dieses Prinzip liefert hohe Datenraten und Zuverlässigkeit bei geringer Sendeenergie, die für eine genaue Ortsbestimmung notwenig sind.

Störungen im Innenraumbereich, die normalerweise durch Reflexionen an Wänden gegeben sind, werden ebenso kompensiert wie Störeinflüsse durch andere Funksysteme. Ausgestrahlt werden die ultrabreitbandigen Signale für das Mobilfunkgerät über einen nur daumennagelgroßen, speziell geformten Antennenkopf.

"Muss ein Gebäude in einer Gefahrensituation schnell geräumt werden, zählt oft jede Sekunde. Mit der neuen Entwicklung werden heutige Mobilfunkdienste entscheidend ergänzt und verbessert", kommentiert IMST-Geschäftsführer Peter Waldow.


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