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26.01.2001

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Prepaid-Pakete werden erheblich teurer

Prepaid-Pakete werden erheblich teurer
Im Februar ziehen durch die Bank alle Mobilfunkanbieter die Preise für Ihre Prepaid-Pakete an. Um durchschnittlich 50 Mark werden die Preise kommenden Monat steigen.

D2 Vodafone wird die Subvention für die Endgeräte um durchschnittlich 50 Mark zurück schrauben. Viag-Interkom will ebenfalls – um die Wirtschaftlichkeit zu wahren – die Pakete in der selben Preisspanne verteuern, verspricht aber noch mindestens ein Paket – nämlich mit dem Siemens C25 – für 99 Mark anzubieten.

Bei E-Plus werden die Preise nur teilweise erhöht. So wird das Philips Az@lis demnächst nicht mehr 99 sondern 129 Mark kosten, das Siemens A35 wird um 30 Mark teurer und kostet dann 179 Mark. Das gleiche gilt für das Alcatel OT 303. Die Preise für Nokia 3210 (249 Mark), Nokia 3310 (299 Mark), Siemens C25 (99 Mark) sowie Siemens C35 (199 Mark) bleiben.

Auch D1 schlägt kräftig drauf. So wird das Motorola T180 nächsten Monat nicht mehr 99,90 sondern 149,90 Mark kosten. Der Preis für das Siemens C35 steigt von 199,90 auf 249,90 Mark. Das Siemens C30 ist ab Februar – ebenso wie das Alcatel OT 302 - für 199,90 statt 149,90 Mark zu haben. Die Preise für Nokia 3210 bzw. 3310 bleiben allerdings auch hier wie sie sind bei 249,90 bzw. 349,90 Mark.

Im vergangenen Jahr – und insbesondere zum Weihnachtsgeschäft – konnten sich die Unternehmen D1, D2, E-Plus und Viag Interkom über einen nie da gewesen Handy-Boom in Deutschland freuen. Besonders zum Jahresende fielen die Preise für Prepaid-Pakete beinahe ins Bodenlose. So kam es, dass rund 70 Prozent der Neukunden im Prepaid-Bereich gewonnen wurden. Tatsächlich lukrativ ist das Geschäft allerdings nicht. Prepaid-Kunden wählen ja gerade diese Form des mobilen Telefonierens, weil sie hauptsächlich erreichbar sein wollen. So setzen sie natürlich auch nicht gerade viel um. Mit den Paketen wurden aber zum Teil Handys nahezu verschenkt, die sonst 400 Mark kosten würden. Nun ist also bei den Netzbetreibern quasi die Vernunft zurück gekehrt.

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