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13.10.2011

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RIM: Weltweite BlackBerry-Störung weitgehend behoben

RIM: Weltweite BlackBerry-Störung weitgehend behoben
Drei Tage lang mussten BlackBerry-Kunden auf die Kommunikations-Dienste ihrer Handys verzichten. Wie Research in Motion nun bekannt gibt, soll der Fehler inzwischen weitgehend behoben worden sein. Einen Datenverlust gebe es nicht, E-Mails sollen nach und nach ausgeliefert werden.

Research in Motion (RIM) verärgerte seine Kunden auf der ganzen Welt. Seit einigen Tagen mussten 70 Millionen BlackBerry-Kunden des kanadischen Unternehmens auf Nachrichten und Internet verzichten, weil es Probleme mit der Verbindung zu den Servern von RIM gab.

Kein Datenverlust, nur Rückstau



Nun hat sich RIM offiziell bei seinen Kunden entschuldigt und gibt bekannt, dass der Fehler weitgehend behoben wurde. In Europa gebe es zwar noch gelegentliche Ausfälle bei der Internetverbindung, jedoch läge es vor allen Dingen an den Tests, die die BlackBerry-Techniker weiterhin vornehmen.

Auch die E-Mails seien nicht verloren gegangen und werden nach Angaben des Unternehmens durch den Datenrückstau lediglich noch nachgeliefert. Wegen der massiven Kritik vieler Nutzer an der fehlenden Kommunikation richtete RIM zudem bereits am Montagabend eine Statusseite ein, auf der sich Kunden über den aktuellen Stand informieren können.

Weitere Image-Einbußen abzusehen



Research in Motion leitet anders als andere Anbieter alle Daten über eigene Server, um eine Verschlüsselung von E-Mails und Kurzmitteilungen anbieten zu können. Damit verspricht der Hersteller eine besonders sichere Kommunikation, erlaubte jedoch in der Vergangenheit Ländern wie Indien, Saudi-Arabien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten, diese Kommunikation abzuhören.

Durch die Server-Probleme ist das Image von RIM erneut in Gefahr, da viele BlackBerry-Anhänger mit der Sicherheit und Zuverlässigkeit der Dienste argumentierten. Bereits im zweiten Geschäftsquartal musste Research in Motion hohe Gewinneinbußen einstecken, nicht zuletzt, da BlackBerry OS derzeit unter den mobilen Betriebssystemen starkem Konkurrenzdruck ausgesetzt ist.

Link zum Artikel:
BlackBerry Deutschland Service-Seite

Mirko Schubert

 

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