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14.06.2001

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Ratgeber: T-Online und AOL für Internet-Einsteiger zu teuer

Ratgeber: T-Online und AOL für Internet-Einsteiger zu teuer
Das World-Wide-Web wird immer beliebter und vor allem immer billiger. Die Zeitschrift connect testete in der neuesten Ausgabe die besten Internet-Tarife für Einsteiger, Hobby-Surfer, Profi-Nutzer, Chatter und Power-Surfer. Fazit: Wenig-Surfer und Einsteiger sind bei Providern besser aufgehoben, als bei AOL und T-Online. Nur bei Profi-Nutzern haben diese nach wie vor die Nase vorn. Gerade für Menschen, die eher abends und am Wochenende surfen, sind kleinere Provider durchaus reizvoll. Einsteiger mit fünf Online-Stunden im Monat zahlen bei T-Online zweimal, bei AOL fast dreimal so viel wie bei den kleineren Anbietern wie Talkline, Nexgo und RTL NET. Deren Tarife unterscheiden sich nur um wenige Pfennige. Wer in einer der 460 so genannten "Talkcitys" von Talkline wohnt, zahlt beim Top-Angebot "Talknet by Call" pro Minute nur 1,88 Pfennig. Auch Hobby-Surfer haben mit den selben Internet-by-Call-Tarifen von Nexgo und RTL Net wesentlich geringere Kosten, als bei T-Online oder AOL. Profi-Nutzer kommen an AOL undT-Online aber nicht vorbei. Die AOL-Tochter Compuserve bietet mit 1,7 Pfennig den günstigsten Tarif für Daytime-Surfer. Allerdings kann der Rechnungsbeleg weder online noch offline abgerufen werden. Es gibt also keine Möglichkeit, zwischen Telefon- und Surfkosten zu unterscheiden. Chatter surfen am Besten mit der Teilzeitflatrate von Talkline. Für 59 Mark im Monat gibt es zwischen 18 und 9 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen kein Zeitlimit. T-Online landet in dieser Zielgruppe mit Surftime 90 auf dem zweiten Platz. AOL ist fast doppelt so teuer wie Talkline. DSL-Zugänge sind nur etwas für Power-Surfer, die beispielsweise Multimedia-Files aus dem Netz herunterladen wollen. Gesamtkosten von über 100 Mark pro Monat sind keine Seltenheit. Billiger kommt nur weg, wer eine DSL-Flatrate mit limitiertem Datenvolumen wählt. SurfEU und 1&1 sind hier mit einem Gesamtpreis von 84,60 Mark beziehungsweise 93,70 Mark noch die günstigste Lösung. T-Online ist etwa 20 Mark teurer.

 

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