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03.07.2001

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Rechnungen: Nexnet rechnet Call-by-Call ab

Rechnungen: Nexnet rechnet Call-by-Call ab
Seit dem 1. Juli hat die Berliner Nexnet GmbH das Reklamations- und Mahnwesen für zahlreiche der Call-by-Call-Anbieter übernommen. Die Deutsche Telekom, die bisher das komplette Inkasso für ihre Konkurrenten erledigt hatte, ist künftig nur noch für die Rechnungsstellung sowie die Entgegennahme und Weitergabe der Zahlungen zuständig. Die oftmals nur geringen Rechnungsbeträge für die Call-by-Call-Gespräche können von den einzelnen Anbietern nicht kostendeckend eingetrieben werden. Aus wirtschaftlichen Gründen hat sich daher die Mehrheit für die Zusammenarbeit mit Nexnet als zentraler Abrechnungsstelle entschlossen. Nach der bisherigen Praxis hatte die Telekom neben der Rechnungsstellung auch das Mahnverfahren und Beschwerdemanagement für die Call-by-Call-Gebühren ihrer Konkurrenten übernommen. Obwohl die monatliche Telekomrechnung weiterhin deren Gesprächsabrechnung enthält, beantwortet das Telekom Call-Center ab jetzt grundsätzlich keine Fragen mehr zu den fremden Rechnungsbestandteilen. Auf der Rechnung wird deshalb die entsprechende Hotline-Nummer des Call-by-Call-Anbieters oder des Clearinghouses (Nexnet) angegeben. Für den Endkunden ändert sich also nur der Ansprechpartner für Fragen und Beschwerden bezüglich seiner Call-by-Call-Gespräche.

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