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28.06.2001

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Rechnungen: Telekom-Konkurrenz muss selbst mahnen

Rechnungen: Telekom-Konkurrenz muss selbst mahnen
Die Anbieter von Call-by-Call-Telefonaten müssen künftig selbst dafür sorgen, dass ihre Kunden bezahlen. Zwar kassiert die Telekom auf ihren Rechnungen auch weiterhin die Summen für die Gespräche mit der Konkurrenz. Um die Eintreibung müssen sich die alernativen Anbieter jedoch nun selbst kümmern. Ab dem 1. Juli übergibt die Deutsche Telekom das gesamte Beschwerde-Management sowie das Mahnverfahren für ausstehende Rechnungsbeträge für die im Call-by-Call-Verfahren geführten Telefongespräche und Internet-Verbindungen an die jeweiligen Anbieter. Bisher hatte dies die Telekom miterledigt. Ab sofort müssen sich also die Call-by-Call-Anbieter selbst mit den Kundenbeschwerden, Rechnungsreklamationen und Rückfragen auseinandersetzen. Dazu wird die Telekom auf ihren Rechnungen zusätzlich zu den Call-by-Call-Rechnungsinformationen die entsprechende Hotline-Nummer des Call-by-Call-Anbieters anführen. Auch die Rechnungs-Hotline der Deutschen Telekom wird ab dem 1. Juli grundsätzlich nur noch Fragen zu Rechnungsbestandteilen der Deutschen Telekom beantworten. Bei der Bezahlung ändert sich für den Kunden nichts. Er überweist der Telekom auch weiterhin die im offenen Call-by-Call angefallenen Telefon- und Internet-Kosten. Die Telekom reicht diesen Betrag an den jeweiligen Anbieter weiter. Auf das neue Verfahren haben sich der Ex-Monopolist und die alternativen Anbieter nach längerer Auseinandersetzung unter Einschaltung der Regulierungsbehörde geeinigt.

 

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