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02.07.2002

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Regulierung: Strafgeld für Telekom

Regulierung: Strafgeld für Telekom
Bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Monat hat die Telekom-Regulierungsbehörde dem Ex-Monopolisten empfindliche Vertragsstrafen angedroht.

Diesmal geht es um nicht fristgemäß geschaltete Telefonleitungen für die Konkurrenz. 20 Euro pro Tag und Leitung werden fällig, falls die angeforderten Kabel nicht rechtzeitig bereitgestellt werden, teilte die Regulierungsbehörde mit. Bislang gab es dafür keine Frist, was oftmals zu langen Wartezeiten für die Kunden geführt hatte.

Die Telekom besitzt in dem betroffenen Segment, der so genannten letzten Meile zum Kunden, noch immer ein Quasi-Monopol von 98 Prozent der Anschlüsse. Wer eigene Kunden anschließen will, muss also entweder selbst teure Leitungen legen oder bei der Telekom mieten.

Erst vor wenigen Tagen hatte die Behörde der Telekom verbindliche Lieferfristen für die Bereitstellung von Datenleitungen für Großkunden vorgeschrieben und entsprechende Strafen bei Überschreitung beschlossen.


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