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12.06.2001

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SMS ist in den USA ein Flop

SMS ist in den USA ein Flop
Das in Europa und Asien so beliebte Short Message Service (SMS) erweist sich in den Vereinigten Staaten als Mega-Flop. Obwohl fast alle US-Netzbetreiber auch SMS anbieten, greifen US-Bürger nur dann zum Handy, wenn sie jemanden von unterwegs anrufen möchten. Als Gründe für den SMS-Misserfolg nennen Analysten in einem Wired-Artikel die hohen Kosten sowie das Fehlen eines einheitlichen Mobilfunkstandards wie GSM in Europa. In den Staaten kostet eine einzige Message ungefähr soviel wie ein einminütiges Telefongespräch. Auch eingehende Nachrichten werden von den Betreibern verrechnet. Im Vergleich dazu verrechnen europäische Provider im Durchschnitt viel weniger als für Sprachtelefonie. Die in den einzelnen Bundesstaaten unterschiedlichen Mobilfunkstandards wie etwa CDMA, TDMA oder auch GSM würden einen SMS-Boom langfristig blockieren. Den Analysten zufolge sollen sich frühestens 2003 diese Voraussetzungen ändern.

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