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26.05.2004

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SMS und MMS sollen Festnetz neue Umsätze bringen

SMS und MMS sollen Festnetz neue Umsätze bringen
SMS und MMS könnten den Festnetzanbietern in den kommenden Jahren wieder zu steigenden Umsätzen verhelfen.

Die kommerzielle Verfügbarkeit von SMS- und MMS-fähigen Geräten sowie die Interoperabilität von Festnetz, Mobilfunk und Internet werden dem Bereich Festnetz-SMS in Westeuropa bis zum Jahr 2008 zu einer Umsatzsteigerung auf 470 Mio. Euro verhelfen. Im Jahr 2008 hatte dieser Bereich noch 42 Mio. Euro umgesetzt. Das geht aus einer Analyse von Frost & Sullivan zum westeuropäischen Markt für SMS und MMS im Festnetzbereich hervor.

Den SMS-Services im Festnetz werden gute Wachstumsaussichten zugeschrieben. Der SMS-Verkehr könnte monatlich zwischen 15 und 20 Prozent zunehmen. Derzeit gibt es nach Angaben der Analyse bereits fünf bis sieben Mio. aktive SMS-Abonnenten, von denen ein großer Teil pro Monat zwei bis drei SMS verschickt. Momentan profitiert der Markt offenbar vor allem vom erfolgreichen Aufbau von Mehrwertdiensten, wie sie unter anderem bei TV-Abstimmungen genutzt werden.

Der Markt für Festnetz-MMS soll aber in den nächsten Jahren ebenfalls erheblich zulegen. Im Jahr 2008 könnte bereits ein Marktvolumen von 370 Mio. Euro erreicht werden. Derzeit wird dieser Service in Westeuropa nur in Italien und Deutschland angeboten, wo Telecom Italia und die Deutsche Telekom Anfang dieses Jahres Festnetz-MMS in Betrieb genommen haben. Die Zukunft der Festnetz-Datenservices hängt laut Analyse aber vor allem davon ab, wie die Gerätehersteller und Netzbetreiber ihre Produkte vermarkten.