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23.01.2008

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Schlafstörungen durch Handy-Nutzung?

Schlafstörungen durch Handy-Nutzung?
Eine bereits im März 2007 veröffentlichte Studie sorgt aktuell für Diskussionen, ob Schlafstörungen durch den Gebrauch von Mobiltelefonen ausgelöst werden können. Die Studie wurde von schwedischen Forschern am Karolinska-Institut und der Universität Uppsala in Schweden in Zusammenarbeit mit der Schweizer It'Is-Foundation und der Wayne Universität in Michigan/USA durchgeführt und war vom Mobile Manufacturers Forum (MMF), einer Vereinigung der Handy-Hersteller, gefördert worden.

Im Rahmen der Studie wurden mögliche Effekte einer mehrstündigen (3 Stunden) Exposition durch Mobilfunkfelder auf subjektive wahrgenommene Symptome, die geistige Leistungsfähigkeit und den Schlaf untersucht. Untersucht wurden 71 Personen, darunter 38 Personen, die sich als elektrosensibel bezeichnen. In den Ergebnissen sehen die Forscher Hinweise auf Störungen des Schlafverhaltens durch Handy-Nutzung, da Versuchspersonen nach der Handyexposition wenige Minuten länger brauchten, um die Tiefschlafphase zu erreichen, und eine Tiefschlafphase verkürzt war.

Die Ergebnisse der schwedischen Studie, die bislang noch nicht detailliert in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift ("Peer Review") veröffentlicht wurden, bedürfen nach Auffassung von Fachleuten der weiteren Überprüfung, da sie dem aktuellen wissenschaftlichen Gesamtbild widersprechen. Zahlreiche andere Schlafstudien (u. a. zwei aus dem Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramm) haben keine Verlängerung der Einschlafzeit und keine Verkürzung der Tiefschlafphase beobachtet, sondern entweder keine oder eher minimal schlaffördernde Effekte und EEG-Änderungen beobachtet.

 

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