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31.01.2001

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Sega: Aus für Videospiel-Konsole Dreamcast

Sega: Aus für Videospiel-Konsole Dreamcast
Der harte Wettbewerb auf dem Markt für Videospiel-Geräte hat sein erstes Opfer gefordert: Der japanische Hersteller Sega kündigte am Mittwoch in Tokio an, den Bau seiner Konsole Dreamcast Ende März einzustellen. Das Unternehmen ziehe sich damit vollständig aus dem Konsolengeschäft zurück und werde sich künftig auf die Entwicklung von Software konzentrieren.

Sega hatte mit Dreamcast Ende 1998 als erstes Unternehmen eine der schnellen 128-Bit-Konsolen auf den Markt gebracht, konnte diesen Zeitvorsprung gegenüber den Konkurrenten Sony und Nintendo aber nicht in deutlich höhere Einnahmen ummünzen.

Der Markt für Videospielkonsolen stehe an einem "Wendepunkt", erklärte Sega nun. "Es wird zunehmend schwerer, gleichzeitig Aktivitäten in der Kosolenfertigung und der Herausgabe von Spielen zu verwalten."

Angesichts von ins Unermessliche gestiegenen Entwicklungskosten steht die Videospiel-Branche nach Ansicht von Branchenkennern vor einem tief greifenden Umbruch. Mit dem Einstieg des US-Konzerns Microsoft, der Ende des Jahres mit seiner X-Box den Markt aufrollen will, dürfte der Druck noch größer werden.

Sega will künftig die einzelnen Spiele regelmäßig jeweils für verschiedene Videospiel-Konsolen sowie auch als PC-Versionen auf den Markt bringen. Erste Abkommen gebe es bereits mit Sony und Nintendo.

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