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23.09.2001

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Siemens SL42 im Test

Siemens SL42 im Test
Auf den ersten Blick kann man bis auf den Namenszug überhaupt keine Unterschiede feststellen. Beim näheren Hinsehen unterscheidet sich das Siemens SL42 in wichtigen Ausstattungsmerkmalen vom SL45.

Die wichtigsten Veränderungen sind auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen. Rein äußerlich unterscheiden sich bei Geräte lediglich durch den Schriftzug mit der Typenbezeichnung. Deutliche Unterschiede gibt es allerdings bei der Ausstattung.

So fehlen dem SL42 sowohl die Lade- und Synchronisations-Station als auch das Datenkabel zur Verbindung mit dem Computer. Richtig ärgerlich ist, dass Siemens auf das Headset verzichtet hat, das beim SL45 zum Standard-Zubehör zählt. Das wiegt um so schwerer, weil das Siemens Handy SL42 im Gegensatz zu allen Ankündigungen über einen integrierten MP3-Player verfügt, den man ohne nachträglichen Kauf der Ohrstecker nicht benutzen kann.

Und wenn man ohnehin beim Nachrüsten ist, sollte man auch gleich eine größere Speicherkarte kaufen. Auf den mitgelieferten Chip passen nämlich nur 16 MB, also knapp 20 Minuten Musik. Bei SL45 waren es noch 32 MB. Alles in allem kommt man mit der kompletten Nachpüstung mit Sicherheit auf den Preis des SL45. Positiv fiel beim Testen das gute und angenehme Handling auf. Das Gerät liegt hervorragend in der Hand und das Display ist aufgrund seiner Größe und des angenehmen Farbkontrastes sehr gut ablesbar. Das Menü ist logisch aufgebaut und nach einiger Übung gut bedienbar.

Die Sprachqualität kann als sehr gut bezeichnet werden. Sehr praktisch: Mit der Memo-Funktion kann man bei Verwendung der 16 MB-Karte rund 160 Minuten mitschneiden. Nachteil: Die Tasten liegen eng beieinander, was beim Schreiben längerer Texte z.B. für Organizer-Einträge hinderlich ist.

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