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21.03.2006

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Siemens stattet T-Mobile-Netz mit HSDPA aus

Siemens stattet T-Mobile-Netz mit HSDPA aus
T-Mobile nimmt für sein Mobilfunknetz High Speed Data Packet Access-Technik in Betrieb. HSDPA ist eine Erweiterung des Mobilfunkstandards UMTS zur Steigerung der Übertragungsgeschwindigkeit in Mobilfunknetzen. Hauptlieferant für den UMTS-Turbo ist Siemens Communications.

Beginnend in Deutschland und Österreich können T-Mobile- Kunden nun über ihr Notebook oder über ihr Handy mit DSL-Tempo im Internet surfen und große Datenmengen wie zum Beispiel Kinofilme oder E-Mail-Anhänge schneller als bislang herunterladen.

Die Leistungssteigerung der vorhandenen UMTS-Technik erfolgt durch ein Software-Update der Basisstationen. Zunächst sind Übertragungsraten von bis zu 1,8 Megabit pro Sekunde statt bisher 384 Kilobit möglich. "Um den Kunden praktisch überall und jederzeit die Vorteile der mobilen Breitbandverbindungen zu bieten, baut T-Mobile die bestehende Netzinfrastruktur systematisch aus. Bis Mai wird unser gesamtes UMTS-Netz in Deutschland mit dem Datenturbo HSDPA ausgerüstet sein. Bis Ende des Jahres steigern wir die Übertragungsbandbreite auf 3,6 Megabit und später auf 7,2 Megabit pro Sekunde", erklärte Dr. Klaus-Jürgen Krath, Leiter RAN Engineering T-Mobile International.

"Wir sind stolz, dass T-Mobile bei der Einführung des UMTS-Beschleunigers in Deutschland und Österreich auf Siemens-Technik setzt. Die Nachfrage nach datenintensiven Mobilfunkdiensten wie Fernsehen auf dem Handy und die ersten HSDPA-fähigen Endgeräte, die auf der CeBIT zu sehen waren, werden den Weg für den Datenturbo ebnen", so Christoph Caselitz, Leiter von Mobile Networks bei Siemens Communications.