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26.04.2001

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Spanien verschiebt UMTS-Start

Spanien verschiebt UMTS-Start
Die spanische Regierung hat eine Verschiebung des UMTS-Starts in Spanien angekündigt. Wie das Technologieministerium in Madrid mitteilte, werde die dritte Mobilfunkgeneration erst am 1. Juni 2002 eingeführt. Ursprünglich sollte der Start am 1. August dieses Jahres erfolgen. Die Entscheidung sei in Absprache von Regierungsvertretern mit Telekom-Dienstleistern und Zulieferern gefallen.

Die Regierung begründete die Entscheidung damit, dass die Unternehmen auf Probleme bei der Bereitstellung von Terminals und beim Aufbau des UMTS-Netzes hingewiesen hätten. Die Ausrüstung sei noch nicht marktreif. Den zunächst geplanten UMTS-Start in Spanien hielten Analysten ohnehin für kaum realisierbar. Ferner teilte das Technologieministerium mit, weitere GSM-Lizenzen würden erst dann vergeben, wenn die ersten UMTS-Dienste realisiert seien. Die Bandbreite für die beiden noch zu vergebenen GSM-Lizenzen sollen die bereits tätigen Mobilfunkanbieter nutzen. In Spanien hatten Telefonica, Airtel, Amena und Xfera UMTS-Lizenzen erhalten.

Am Dienstag hatte der japanische Mobilfunkanbieter NTT DoCoMo bekannt gegeben, dass sich der UMTS-Start in Japan und damit die Weltpremiere für die Technik des dritten Mobilfunkstandards verschiebt. Die Einführung soll nun am 1. Oktober und damit vier Monate als zunächst geplant erfolgen. Die Deutsche Mobilcom hält dagegen weiterhin an ihrem Starttermin für Mitte 2002 fest.

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