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25.06.2001

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Staatsaufträge künftig per Online-Auktion

Staatsaufträge künftig per Online-Auktion
Das Bundeswirtschaftsministerium will angesichts der technischen Fortschritte die öffentliche Ausschreibungs-Praxis neu gestalten. Künftig sollen die Aufträge per Auktion im Internet vergeben werden. Wie das Wirtschaftsmagazin "Capital" berichtet, plant das Bundeswirtschaftsministerium umgekehrte Auktionen im Internet. Damit würde das aus dem Jahr 1926 stammende Ausschreibungsgesetz, dass jedem Bewerber die Abgabe nur eines Angebots erlaubt, dem heutigen Stand der Möglichkeiten angepasst. Mit "umgekehrten Auktionen im Internet", bei denen sich Lieferanten solange unterbieten können, bis keiner mehr ein neues Angebot abgibt, könne der Staat erhebliche Einsparungspotenziale bei der Beschaffung von Materialien nutzen, heißt es weiter. Erst kürzlich hatte eine Studie der Universität Witten/Herdecke ergeben, dass der Staat bei seinen Ausgaben von 225 Milliarden Mark im Jahr für Waren und Dienstleistungen rund 15 Prozent sparen könnte, wenn er die Nachfrage stärker bündeln und Internet-Plattformen nutzen würde.

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