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13.12.2001

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Stauwarndienste per Handy: Je teurer, desto besser

Stauwarndienste per Handy: Je teurer, desto besser
Wenn der Verkehr auf Deutschlands Straßen wieder einmal ins Stocken gerät, kann ein Handy-Stauwarndienst nützlich sein. Dieser warnt im 30-Minuten-Rhythmus, ist stets erreichbar und damit wesentlich aktueller als herkömmliche Radiodurchsagen. Das Telekommunikationsmagazin connect hat untersucht, welche Anbieter die besten Informationen liefern. Nicht im Stau zu landen, kann zwar keiner der getesteten Dienste garantieren, doch wer es eilig hat, profitiert meist von den Warnhinweisen. Über die Qualität eines Dienstes entscheidet vor allem die Quelle der Verkehrsmeldungen. Testsieger wurde der Service Passo Voice von Vodafone vor Tegaron Info. Der ADAC Stauwarndienst landete auf Rang drei. Passo Voice bietet die meisten Bedien- und Ansagefunktionen sowie die höchste Qualität der Informationen. Diese basieren auf Daten aus einem engmaschigen Netz von Sensoren, die bundesweit an Autobahnbrücken montiert sind. Dazu gibt es bei vielen Meldungen eine Angabe über die Tendenz und die Verzögerungszeit, die der Stau mit sich bringt. Gleichzeitig ist der Testsieger aber auch der teuerste Dienst: 1,65 Mark muss der Anrufer pro Abfrage berappen - zusätzlich zu den Mobilfunkgebühren. Hohe Aktualität der Auskünfte für ein günstigeres Entgelt bieten Tegaron Info (1 Mark pro Abruf) und ADAC Verkehr (99 Pfennig pro Gespräch). Die Verkehrsmeldungen der Radiosender stehen abgeschlagen auf den hinteren Plätzen im Testfeld. Die Zeitschrift rät: Den Staumeldedienst sollte der Autofahrer nach Dringlichkeit auswählen: Je teurer, desto besser.

 

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