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27.07.2001

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Studie: GPRS ist zu teuer

Studie: GPRS ist zu teuer
Die auf der heruntergeladenen Datenmenge basierenden Preise für GPRS sind für die Kundenbedürfnisse zu hoch. Die Netzbetreiber erreichen damit keinen Massenmarkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des US-Beratungsunternehmens Yankee Group. Die Erhebung stützt sich dabei auf die aktuellen GPRS-Abrechnungsmodi inklusive SMS und WAP der europäischen Provider. Für die Konsumenten betrage derzeit der durchschnittliche Preis für 10 MB an Daten 170 Dollar, während für 100 MB bereits 1.500 Dollar zu zahlen sind. Hinzu kommen noch im Schnitt 27 Dollar an GPRS-Grundgebühren. Im Vergleich dazu liege die Monatspauschale für i-mode in Japan bei lediglich 2,78 Dollar im Monat. Bei einer Monatspauschale fielen durchschnittlich rund 230 Dollar für 100 MB an, allerdings müssten die Kosten für die Downloadzeit hinzugerechnet werden. "Derzeit probieren die Netzbetreiber noch sehr vieles aus, um die Markterfordernisse auszuloten, es zeichnet sich jedoch eindeutig ein Trend zur paketorienierten Abrechnung ab", glaubt Yankee-Analyst Faris Yunus. Es sei zwar nachvollziehbar, dass die Netzbetreiber ihre Ausgaben für Entwicklung und Netzaufbau ausgleichen wollen, jedoch könne mit den hohen Preisen kein Konsument für die neue Technologie begeistert werden. "Ohne geringere und flexiblere Preise bezweifeln wir, dass Konsumenten von GPRS begeistert sein werden und sich ein Massenmarkt entwickelt", so Yunus.

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