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06.11.2007

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Studie: TK-Unternehmen verschenken Einsparpotenziale

Studie: TK-Unternehmen verschenken Einsparpotenziale
Zu viel Software - zu wenig genutzt. Vier von zehn Unternehmen in der Telekommunikationsbranche geben an, mehr als 100 Software-Anwendungen im Einsatz zu haben - Großunternehmen sogar über 1.000. Für die tägliche Arbeit verwenden die Betriebe allerdings durchschnittlich nur rund ein Drittel davon.

Große Telekommunikations-Konzerne nutzen damit nur etwa 350 ihrer rund 1.000 installierten Software-Anwendungen regelmäßig. Dieses Missverhältnis zeigt, dass die Software-Planung bei Unternehmen der Telekommunikationsbranche häufig ineffizient ist. Es wird Software beschafft, die nicht zwingend benötigt wird und wertvolle Ressourcen bindet. Die Möglichkeit, auch in der Software-Beschaffung Kosten zu sparen, wird bisher zu wenig genutzt. Das ergibt die Untersuchung TELCO Trend, die von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit TeleTalk durchgeführt wurde.

Dabei spielen Kostendisziplin und hohe funktionale Unterstützung der Geschäftsprozesse durch die IT eine zentrale Rolle im Telekommunikationsmarkt. Der Grund: massive Preiskämpfe und sinkende Margen. Als Reaktion sehen 52 Prozent aller befragten Fach- und Führungskräfte vor allem in der richtigen Verwendung der IT-Ausstattung Potenzial zur Verbesserung und Effizienzsteigerung. Zudem wollen rund 30 Prozent der Befragten die Software für die Vertriebs- und Abrechnungsprozesse funktional überprüfen. Die Ziele sind weniger Kosten und bessere interne Abläufe, um den Kunden mehr Service bieten zu können.

Die effiziente und effektive Nutzung der IT kann zudem die Gewinnsituation der Telko-Unternehmen spürbar verbessern. Unternehmen mit guten Gewinnaussichten für 2007 kommen mit deutlich weniger Software aus. Nur 30 Prozent der Unternehmen mit steigender Gewinnprognose verfügen über mehr als 100 unterschiedliche Software-Anwendungen, 57 Prozent der befragten Unternehmen mit erwartetem Gewinnwachstum haben weniger als 100 Software-Lösungen angeschafft. Bei den Anbietern, die mit stagnierenden oder zurückgehenden Gewinnen rechnen, sieht es genau umgekehrt aus. Von ihnen geben durchschnittlich 70 Prozent an, mehr als 100 Anwendungen installiert zu haben. Eine Überprüfung der IT-Ausstattung auf ihren tatsächlichen Nutzen kann sich somit auszahlen.


 

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