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05.12.2000

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System spürt Handys in Gefängnissen auf

System spürt Handys in Gefängnissen auf
Die Justizvollzugsanstalt in Gelsenkirchen hat am 04.12.2000 ein neuartiges Handy-Aufspürsystem in Betrieb genommen. Das System wurde um 200.000 DM von der Fachhochschule Gelsenkirchen entwickelt und soll die zunehmende illegale Handy-Kommunikation im Gefängnis unterbinden. Nach Aussagen des Justizministers von Nordrhein-Westfalen, Jochen Dieckmann, stellt das Telefonieren aus Gefängnissen aufgrund der weitreichenden Funknetze ein großes Sicherheitsrisiko dar.

Das System misst in einer ersten Phase alle ausgehenden Handy-Funkwellen und ordnet die charakteristischen Funkwellenbilder bestimmten Zellen zu. In einer zweiten Phase können dann Handyfunkwellen etwa von eingeschmuggelten Mobiltelefonen genau geortet werden.

Nach Aussagen des Ministers erspart das neue, vollautomatisch funktionierende System die zeit- und personalintensive Suche nach Mobiltelefonen. Da die Handytechnik zudem immer kleiner werde und auch bei sorgfältigster Kontrolle ein Einschmuggeln nicht auszuschließen sei, könne nur die neue Technik sicherstellen, dass die illegale Handy-Kommunikation auch wirklich entdeckt werde.

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