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11.05.2001

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T-Online erleidet massiven Einbruch der Werbeumsätze

T-Online erleidet massiven Einbruch der Werbeumsätze
Die Werbeumsätze des Internet-Serviceanbieters T-Online sind im ersten Quartal 2001 massiv eingebrochen. Hauptgrund für die Entwicklung: Die Bonner Konzernmutter Deutsche Telekom, die etwa die Hälfte aller Banner bei T-Online schaltet, hat ihre Kampagne für den Breitband-Anschluss T-DSL deutlich zurückgefahren. Die Einnahmen von T-Online aus dem Portalgeschäft (Banner und E-Commerce) gingen auf 31,3 Millionen Euro im ersten Quartal 2001 zurück, gegenüber 49 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, berichtet das führende deutsche Marketing-Magazin w&v in seiner aktuellen Ausgabe.

Der Anteil des Portalgeschäfts am Gesamtumsatz schrumpfte von 19 auf 11 Prozent. Dennoch plant das Unternehmen, seinen Portalumsatz bis 2004 auf 30 Prozent am Gesamtumsatz zu steigern. Durch Content-Partnerschaften unter anderem mit dem ZDF und dem Axel Springer Verlag (bild.de) sollen die Zahl der Nutzer kräftig erhöht und die Werbeumsätze gesteigert werden. Denn die Umsätze aus Verbindungsentgelten der rund 8,7 Millionen Kunden von T-Online gelten angesichts der geringen Gewinnmargen als wenig rentabel.

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