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19.11.2001

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Telediscount: Ortsgespräche haben vor Gericht Bestand

Telediscount: Ortsgespräche haben vor Gericht Bestand
Vor dem Landgericht Köln hat der Kölner Reseller Telediscount einen ersten Sieg in Sachen Call by Call im Ortsnetz errungen. Das Angebot von Ortsnetzgesprächen über die 0190-035 stelle keine Wettbewerbswidrigkeit dar. Das Gericht lehnte daher eine einstweilige Verfügung gegen das Angebot ab. Ein rabenschwarzer Tag für die Deutsche Telekom. Nach der Ankündigung der Regulierungsbehörde, das T-DSL-Angebot noch einmal kritisch zu untersuchen, falls es beim ehemaligen Monopolisten nicht "zu einer signifikanten Anpassung der DSL-Strategie" kommen würde, ging heute auch noch die erste Runde gegen das umstrittene Call by Call im Ortsnetz verloren. "Dass bisher noch kein anderer Wettbewerber auf den Gedanken gekommen ist, über die Rufnummer 0190 als Dienst die Weitervermittlung von Telefonverbindungen anzubieten, macht die Ausnutzung dieser Möglichkeit nicht wettbewerbswidrig." heißt es in der Urteilsbegründung der Kölner Richter. Damit wurde in erster Instanz entschieden, dass ein offenes Call by Call im Ortsnetz, anders als von Deutschen Telekom argumentiert, über eine Mehrwertdienst-Nummer zulässig ist. Man kann sicher davon ausgehen, dass die Deutsche Telekom gegen diesen Bescheid Widerspruch einlegen wird, um den Fall, dann vor dem Oberlandesgericht, erneut zu verhandeln.

 

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