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20.08.2001

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Telekom: Heftige Kritik an der Deutschen Bank

Telekom: Heftige Kritik an der Deutschen Bank
Der überraschende Verkauf von 44 Millionen Telekom-Aktien vor knapp zwei Wochen bleibt weiter heftig umstritten. Erstmals und ungewöhnlich deutlich hat sich jetzt auch Telekom-Chef Ron Sommer persönlich zu Wort gemeldet. Er wolle zwar niemandem die Schuld zuschieben, sagte Sommer im Gespräch mit der "Welt am Sonntag". Solche Verkäufe seien "extrem schwierige Transaktionen, die müssen sehr schnell, sehr professionell mit hoher Sensibilität erledigt werden". "Da kann ich mit Blick auf die Deutsche Bank nur sagen: Wir haben großen Respekt vor ihr, aber diese Transaktion ist nun mal schief gegangen", kritisierte Sommer. Jeder Profi in New York oder Frankfurt wisse, dass man so etwas hätte anders handhaben können. "So hat die Aktion der ganzen Branche geschadet." Sommer zeigte sich besorgt über den derzeitigen Kurs der T-Aktie. "Mich bedrückt die gesamte Marktsituation, mich bedrückt die Situation der Deutschen Telekom." Sein Unternehmen sei allerdings derzeit massiv unterbewertet. Die Erwartungshaltung der Analysten liege im Schnitt bei 30 Euro: "Das ist weit weg vom heutigen Kurs, und selbst bei 30 Euro breche ich noch nicht in Begeisterung aus. Ich fühle mich erst wieder wohl, wenn die Telekom-Aktie mindestens 70 Euro überschreitet."

 

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