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09.07.2001

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Telekom: Millionenschaden durch falsche Telefonkarten

Telekom: Millionenschaden durch falsche Telefonkarten
Ein Netz von Telefonkarten-Fälschern hat die Deutsche Telekom um über 100 Millionen Mark geschädigt. Der Trick war offenbar relativ einfach: Auf Tauschmärkten für Kartensammler wurden kiloweise leere Karten gekauft und später z.B. wieder aufgeladen. Wie das Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" unter Berufung auf Polizeifahnder schreibt, könnte der Schaden möglicherweise sogar noch deutlich größer sein. Das Unternehmen selbst räumt einen Verlust in Höhe eines "mehrstelligen Millionenbetrages" ein. Zum Aufladen seien unter anderem Ladegeräte aus niederländischer Produktion benutzt worden, die nach Deutschland geschmuggelt und auch heute noch zusammen mit der nötigen Software für rund 16.000 Mark auf dem Schwarzmarkt angeboten würden. Andere Fälscher implantierten neue Schaltkreise in Originalkarten der Telekom. Die Täter überlisteten so das streng geheime Zusammenspiel von Sicherheitssystemen der Chip-Hersteller und der Telekom.

 

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