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21.12.2000

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Telekom muss weiter Call-by-Call-Gebühren eintreiben

Telekom muss weiter Call-by-Call-Gebühren eintreiben
Der seit Monaten schwelende Streit um die Rechnungslegung und die Kassierung der Gebühren für die Telefongespräche im beliebten Call-by-Call-Verfahren ist noch immer nicht ausgestanden. Vorerst bleibt es allerdings beim derzeitigen Verfahren, so die Telekom-Regulierungsbehörde. Danach muss die Deutsche Telekom die Gebühren für ihre Konkurrenten nicht nur auf ihrer Monatsrechnung ausweisen, sondern auch kassieren und bei Zahlungsunwilligen notfalls eintreiben.

Dagegen hatte sich der Telefonriese stets gewehrt. Diese Regelung läuft zum Februar des kommenden Jahres aus. Außerdem wollte die Telekom mehr Geld für ihre Dienstleistung haben. Weil es darüber zum Streit gekommen war, hat die Regulierungsbehörde Vermittlungsgespräche angeordnet. Für die Dauer dieser Gespräche bleibt es bei heutigen Verfahren.

Bei der Auseinandersetzung geht es inzwischen ausschließlich um das Entgelt für die Leistung der Telekom. Das neue Verfahren könnte wie folgt aussehen: Die Telekom weist die Beträge für die Call-by-Call-Gespräche weiter auf ihrer Rechnung aus, kassiert auch künftig die Gebühren und übergibt sie an die Konkurrenten. Diese wiederum könnten künftig bei Beschwerden Ansprechpartner des Kunden sein. Eine eigene Rechnung werden die alternativen Anbieter nicht schreiben müssen, da der Kunde laut Telekommunikationsverordnung Anspruch auf eine einzige Rechnung hat.

 

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