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30.08.2010

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Telekom nimmt erste LTE-Station in Brandenburg in Betrieb

Telekom nimmt erste LTE-Station in Brandenburg in Betrieb
Knapp drei Monate nach der Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen hat die Telekom die erste Basisstation für den Mobilfunk der vierten Generation (4G) in Betrieb genommen. Heute Mittag übergaben Staatssekretärin Tina Fischer und Telekom-Chef René Obermann im brandenburgischen Kyritz die erste LTE-Basisstation ihrer Bestimmung.

Die 4G-Technik basiert auf dem UMTS-Nachfolger LTE (Long Term Evolution) und soll zu Beginn vorwiegend in unterversorgten Gebieten für drahtloses Breitband-Internet sorgen. Die neue Technik bietet über Mobilfunk Bandbreiten von mindestens 2 Megabit pro Sekunde.

Nach einer Pilotphase in diesem Jahr können Kunden von der drahtlosen Internetanbindung profitieren. Anfang 2011 sollen dann auch WLAN-Router mit 4G-Funktionalität zur Verfügung stehen.

Bis zum Jahresende will die Telekom mehr als 1.000 Orte ohne Breitband-Anbindung an das schnelle Internet anschließen. Hiervon werden etwa 500 Orte mit LTE versorgt, die weiteren mit anderen Funk- oder Festnetztechnologien wie UMTS oder DSL und Glasfaser.

Im Festnetzbereich erfolgt die Versorgung überwiegend in enger Kooperation mit den Kommunen. In den kommenden Jahren wird die Telekom den Netzausbau zur Abdeckung der "weißen Flecken" systematisch fortsetzen und bereits 2011 weitere 1.000 Gemeinden mit 4G erschließen.

Ab sofort können sich Kunden und Interessenten für die neue 4G-Technik und das entsprechende Angebot Call and Surf Comfort via Funk vormerken zu lassen. Nach der Registrierung auf der Website erhalten sie Informationen über die Technologie, deren Möglichkeiten und die weiteren Planungen.