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16.05.2008

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Telekommunikationsmarkt: Handy- und Internettelefonie werden immer beliebter

Telekommunikationsmarkt: Handy- und Internettelefonie werden immer beliebter
Die Deutschen haben noch nie so viel telefoniert wie im letzten Jahr. Laut Bundesnetzagentur ist das Gesprächsvolumen 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent auf 253 Milliarden Minuten gestiegen. Das entspricht im Durchschnitt 51 Stunden pro Person und Jahr. Am stärksten legte die Internettelefonie mit 78 Prozent zu, gefolgt von Gesprächen per Handy mit plus 19,6 Prozent.

Telefonate per Festnetz sind hingegen mit minus 3,4 Prozent rückläufig. Das berichtet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Trotz dieses Booms wird der Umsatz mit Telekommunikationsdiensten in Deutschland im Jahr 2008 unter dem Strich leicht sinken. Der Markt für Telekommunikationsdienste erreicht im Jahr 2008 ein Volumen von rund 56 Milliarden Euro. Das entspricht einem Minus von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

 

 


Grund für den Rückgang sind weiter fallende Preise, die zu sinkenden Umsätzen im Festnetz und beim Handy führen. "Die niedrigen Handy-Tarife haben außerdem zur Folge, dass weniger mit dem Festnetz telefoniert wird", sagte Scheer. Als Alternative zum Festnetz etabliert sich zudem die Internettelefonie. Kräftiges Wachstum verzeichnet entsprechend das Geschäft mit Internetzugängen und Datendiensten. Nach BITKOM-Schätzung steigt der Umsatz im Festnetz 2008 um 4,7 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro. Mobile Datendienste legen sogar um 7,1 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro zu. Für 2009 kündigt der Bundesverband eine rote Null im Telekommunikationsmarkt an.

 

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