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06.09.2001

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Teuer, aber nützlich: E-Mails per WAP abrufen

Teuer, aber nützlich: E-Mails per WAP abrufen
Unterwegs den Mail-Account checken, ist per WAP ideal. Das berichtet das Magazin connect in seiner aktuellen Ausgabe. Getestet wurden die E-Mail-Dienste von vier Netzbetreibern und sechs Freemail-Services auf ihre WAP-Tauglichkeit. Den besten Komfort bietet demnach das Telekommunikations-Portal Jamba: Hier kann sich jeder per WAP anmelden und sein Konto via Handy konfigurieren. Zweiter wurde yourwap.com mit seinem vorbildlichen Service vor T-Motion, dessen Komfort als übersichtlich und zuverlässig bewertet wurde. Grundsätzlich bieten die getesteten Netzbetreiber einige Vorteile gegenüber den Free-Mail-Services: Ihr Portal ist in vielen Handys bereits als Startseite eingerichtet - für registrierte Kunden entfällt so die lästige Eingabe von Login und Passwort. Ein weiterer Pluspunkt für E-Plus und Co.: Der Kunde kann sich gratis per SMS über eingehende E-Mails benachrichtigen lassen. Wenn man seine E-Mail-Adresse bei einem Anbieter wie GMX eingerichtet hat, der keinen WAP-Abruf ermöglicht, hilft eine E-Mail-Umleitung auf ein WAP-fähiges E-Mail-Konto. Alle getesteten Anbieter bis auf E-Plus erlauben den Zugriff auf mehrere POP3-Accounts. Beim Bearbeiten von Mails per Handy ist erstaunlich viel möglich: So kann man bei sechs der zehn getesteten Services auf das Mail-Adressbuch zugreifen. Mit einer Einschränkung müssen WAP-Mailer allerdings leben: Attachments können per WAP generell nicht geöffnet werden. Dazu braucht man nach wie vor ein Smart-Phone oder einen Laptop. Zudem machen die hohen WAP-Preise von 0,39 Pfennig pro Minute den E-Mail-Empfang via Handy zum teuren Vergnügen.

 

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