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04.04.2008

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Tresore per Handy öffnen

Tresore per Handy öffnen
Bei einer Sicherheitsprüfung von Panzerschränken lies der Wiener Schlossermeister Michael Bübl die Produkte der Sicherheitsindustrie ziemlich alt aussehen. Mit seinem Handy und einer bestimmten Nummernkombination auf der Tastatur der elektronischen Schlösser überlistete er in kürzester Zeit die Tresore und knackte einen Großteil der ausgestellten Modelle.

Verwendet wurde ein handelsübliches Handy. Das Hacken der Elektroniktresore ist möglich durch die starke Strahlung der Handys bei bestimmten Dienstleistungen und einer Schwachstelle in der Programmierung der Panzerkassen. Die anwesenden Vertreter der Sicherheitsbranche staunten nicht schlecht als der Aufsperrtechniker eine Nummer auf seinem Telefon wählte das Gerät zum Schloss der Kassa hielt und nach nicht einmal einer Minute die Panzerschränke entriegelten. Nach der Vorführung verließen die Vertreter der Industrie fluchtartig den Raum und waren zu keiner Stellungnahme bereit.


Michael Bübl: "In meiner Branche wird schon lange über diese Schwachstelle gemunkelt. Ich entdeckte diesen Trick ein bisschen durch Zufall." Versicherungstechnisch sind elektronische Panzerschränke seit jeher ein Problem durch die Möglichkeit eines werkseitigen Generalcodes. Diese neuerliche Anfälligkeit für starke Handystrahlen machen Tresore jedenfalls nicht sicherer.


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