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18.02.2004

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UMTS-Tarife von Vodafone für Notebook-Besitzer nur bedingt geeignet

UMTS-Tarife von Vodafone für Notebook-Besitzer nur bedingt geeignet
Im Gegensatz zu den Telefonkunden von Vodafone können Notebook-Besitzer schon seit einigen Wochen auf das UMTS-Angebot des Mobilfunkanbieters zugreifen.

Daher hat das Telekommunikationsmagazin connect in seiner aktuellen Ausgabe geprüft, ob die ersten UMTS-Kunden von Vodafone bei den Datendienst-Tarifen auf ihre Kosten kommen.

Das Ergebnis ist zweigeteilt: Wer beispielsweise den Zeittarif Time XXL optimal nutzt, muss rein theoretisch nur knapp drei Cent pro übertragenem Megabyte (bei einer gemessenen Durchschnittsdatenrate des Vodafone-Netzes von 185 kBit/Sekunde) bezahlen. Das ist deutlich billiger als eine vergleichbare Transferleistung über GPRS (General Packet Radio Service), dem Datenübertragungssystem im GSM-Mobilfunknetz. Dort kostet 1 Megabyte bis zu 5 Euro.

Allerdings werden die Zeit-Tarife im ungünstigen Zehn-Minuten-Takt abgerechnet. So sind schon nach zwölf Verbindungsabbrüchen oder einigen kurzen E-Mail-Abrufen die 11,60 Euro des Paketpreises im Vodafone Time-L-Tarif verbraucht. Danach wird es für den Anwender teuer: Jeder weitere 10-Minuten-Surftrip oder Verbindungsabbruch kostet noch mal 2,20 Euro.

Auch die Volumentarife wären für so genannte Smartphones (Handheld und Mobiltelefon in einem) in Ordnung, sind aber für Notebooks schlicht ungeeignet. So kostet beispielsweise das einmalige Herunterladen der Startseite von connect.de (ca. 300 Kilobyte) zwischen 14 Cent im Volume XXL- und 65 Cent im Volume L-Tarif, nachdem das im Preis enthaltene Inklusivvolumen aufgebraucht ist.

 

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