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03.02.2004

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Unternehmen unterschätzen vielfach die versteckten Kosten der Festnetz-Telefonie

Unternehmen unterschätzen vielfach die versteckten Kosten der Festnetz-Telefonie
Die Unternehmen unterschätzen nach Beobachtung von Experten der innovaphone AG vielfach die versteckten Kosten der Festnetztelefonie. Interne Berechnungen zeigten, dass die Kosten für die Wartung und Erweiterung einer klassischen TK-Anlage um bis zu 50 bzw. 40 Prozent über den Kosten einer reinen IP-Telefonielösung liegen können.

Gleichzeitig warnen die Experten des Sindelfinger IP-Telefoniespezialisten jedoch vor überzogenen Erwartungen in Bezug auf Kosteneinsparungen bei einem Wechsel der Technologie. Richtig sei zwar, dass der Umstieg auf die IP-Telefonie zumeist auch zu einer spürbaren Entlastung auf der Kostenseite führe. Pauschale Aussagen über die Höhe der Einspareffekte seien indes nicht möglich. Wichtiger als die Aussicht auf eine Verbesserung der Kostensituation sei für die Firmen der Investitionsschutz, den die IP-Telefonie im Unterschied zur herkömmlichen Festnetz-Telefonie biete.

Schuld an dem fehlenden Kostenbewusstsein der Unternehmen ist nach Einschätzung der Experten von innovaphone nicht zuletzt die Preispolitik der TK-Anlagenanbieter. "Unter dem Druck des steigenden Wettbewerbs werden die Telefonanlagen häufig zu einem Preis angeboten, der unter den Kosten der Hersteller liegt", so Gerd Hornig, Vertriebsvorstand der innovaphone AG. Doch die zumeist versteckten Folgekosten für Administration, Wartung und Erweiterung der Telefonanlage addierten sich über die Nutzungsdauer der Telefonanlage zu einem Betrag, der die Anschaffungskosten der TK-Anlage nicht selten übersteige. Die Festnetz-Telefonie werde dadurchgerade für kleine und mittelständische Betriebe vielfach zu einem unkalkulierbaren Kostenrisiko.

Weitaus günstiger stellt sich die Kostensituation bei einer IP-Telefonielösung dar. Weil die Telefonanlage in das Fimennetz integriert ist, können die Administratoren diese gleich mitbetreuen. Dabei verursacht eine IP-Telefonielösung einen geringeren Administrations- und Wartungsaufwand. Zieht etwa eine Abteilung intern um, müssen weder Nebenstellen neu konfiguriert, noch sonstige Veränderungen an der TK-Anlage vorgenommen werden.

Auch bei der Erweiterung der Telefonanlage zahlt sich der Umstieg auf die IP-Telefonie aus. Während sich die Unternehmen bei einer herkömmlichen Telefonanlage über die gesamte Vertragslaufzeit - in der Praxis zumeist zehn Jahre oder länger - fest an einen Hersteller binden, lässt die IP-Telefonie den Firmen die Entscheidung über die Architektur der Lösung offen. Denn anders als die Festnetz-Telefonie basiert die IP-Telefonie auf offenen Standards. Damit lassen sich Produkte verschiedener Hersteller nahezu beliebig miteinander kombinieren - für die Telekommunikationsbranche eine echte Revolution. Besonders konsequent setzt innovaphone auf diese Strategie. Alle Lösungen des Sindelfinger IP-Telefoniespezialisten unterstützen den herstellerneutralen Standard H.323.

Dennoch warnt Dagmar Geer, Marketingvorstand der innovaphone AG, vor überzogenen Erwartungen in Bezug auf Kosteneinsparungen: "Viele Aussagen über Einsparpotenziale sind schlicht und ergreifend unseriös", so Geer. Zu unterschiedlich seien die technischen Rahmenbedingungen und die Anforderungen der Unternehmen an die Telefonie, als dass sich pauschale Aussagen über das Ausmaß der Einspareffekte treffen ließen. Unabhängig davon werde die Bedeutung der Kosten für die Investitionsentscheidung der Unternehmen vielfach überschätzt. "Unternehmen, die heute in eine Telefonielösung investieren, müssen sich die Frage stellen, ob sie auf eine Technologie setzen wollen, deren Tage bereits gezählt sind, oder auf eine Lösung, die wie eben die IP-Telefonie längst zum technischen Standard geworden ist und somit ein Höchstmaß an Investitionsschutz bietet", sagt Dagmar Geer.

 

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