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07.03.2001

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Verfügung gegen Telekom wegen Aktiv Plus

Verfügung gegen Telekom wegen Aktiv Plus
Das Landgericht Bonn hat der Deutschen Telekom per einstweiliger Verfügung untersagt, Kunden von Mitbewerbern ohne schriftliche Einwilligung auf das Telekom-Netz zurückzuschalten. Der Telekom wurde damit verboten, die Preselection-Einstellung eines Kunden auf das Konkurrenz-Unternehmen zu löschen, was bei Freischaltungen des Telekom-Tarifs Aktiv Plus geschehen war. Bei Zuwiderhandlungen droht der Telekom ein Ordnungsgeld von bis zu 500.000 Mark. Die Entscheidung wurde am Montag von der ersten Kammer für Handelssachen getroffen und heute (07.03.2001) veröffentlicht.

Nach Angaben des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) hatten mehrere türkische Mitbürger eidesstattlich versichert, per Telefon zur Nutzung des Telekom-Tarifs Aktiv plus überredet worden zu sein. Daraufhin wurden sie trotz Vertrages mit anderen privaten Telefonanbietern unter Hinweis auf das Kleingedruckte automatisch auf die Telekom umgeschaltet. Laut "Aktiv Plus" ist die Nutzung von Preselection-Angeboten der Mitbewerber verboten. VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner befürchtet, dass die Telekom gezielt Kunden zurückwirbt, die sich zuvor für ein Angebot eines anderen Betreibers entschieden haben.

 

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