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31.01.2001

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Viag Interkom: Doppelter Umsatz im zweiten Jahr des Mobilfunk-Geschäfts

Viag Interkom: Doppelter Umsatz im zweiten Jahr des Mobilfunk-Geschäfts
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000 erzielte der Münchener Mobilfunk-Anbieter Viag-Interkom einen Gesamtumsatz von 3,1 Milliarden Mark. Das ist nahezu doppelt so viel wie noch ein Jahr zuvor. Im ersten Jahr der vollen Marktpräsenz im Mobilfunk waren es noch 1,7 Milliarden Mark.

Unter dem Strich kommen allerdings ein Minus in Höhe von 1,26 Milliarden Mark heraus. Im Vorjahr waren es noch 1,5 Milliarden Mark. Hinzu kommen noch UMTS-bedingte Zins- und Vorlaufkosten von 340 Millionen Mark. Inzwischen zählt das Unternehmen 3,2 Millionen Mobilfunk-Kunden – rund 40 Prozent der neuen Teilnehmer sind Vertragskunden. Die Mobilfunk-Sparte hält etwa zwei Drittel des Umsatzes, der Rest fällt auf das Festnetz-Geschäft zurück.

Die Zahl der Beschäftigten bei Viag Interkom stieg erheblich an. Ende vergangenen Jahres waren es 6.000 – ein Jahr zuvor zählte das Unternehmen noch 4.500 Mitarbeiter. Rund 1,9 Milliarden Mark wurden in 2000 allein in den Netzaufbau investiert, eine Steigerung um eine halbe Milliarde Mark gegenüber 1999. Das Gesamt-Volumen betrug 5,6 Milliarden Mark. Die Kosten für die UMTS-Lizenz in Höhe von 16,52 Milliarden Mark wurden im Investitionsvolumen nicht berücksichtigt. Inzwischen deckt das E2-Netz 86 Prozent der Bevölkerung Deutschlands ab.

Für das laufende Jahr hat sich Viag Interkom viel vorgenommen: „Die mobile Datenkommunikation wird mit ihren revolutionären Anwendungsmöglichkeiten das Gesicht der Mobilfunkindustrie nachhaltig verändern. Viag Interkom will im Zuge dieser Entwicklung einen Platz unter den Top Drei der deutschen Mobilfunkanbieter erreichen“, so Maximilian Ardelt, Vorsitzender der Geschäftsführung des Unternehmens. Nachdem am 24. Januar der kommerzielle Netzstart von GPRS bundesweit über die Bühne ging, will sich Viag Interkom nun auf multimediale Services für den Mobilfunk konzentrieren.