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20.07.2001

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Vodafone denkt an UMTS-Verschiebung

Vodafone denkt an UMTS-Verschiebung
Der britische Mobilfunkbetreiber Vodafone zieht eine Verschiebung des UMTS-Launch in Betracht. Dies erklärte CEO Christopher Gent gegenüber dem Wall Street Journal Europe. Die Einführung der dritten Mobilfunkgeneration im zweiten Halbjahr 2002 sei durch den Engpass an Endgeräten gefährdet. "Trotz gegenteiliger Behauptungen der Hersteller ist die Verfügbarkeit von UMTS-Geräten nicht gesichert", so Gent. Daher könnte der UMTS-Startschuss bei Vodafone erst im Jahr 2003 erfolgen. Ein Unternehmenssprecher hat unterdessen den Bericht bestätigt. Der Handybetreiber habe den Ausbau der Infrastruktur in Großbritannien und dem übrigen Europa mittlerweile gebremst. Ursprünglich wollte Vodafone bis zum Ende dieses Jahres 1.200 UMTS-Basisstationen im Vereinigten Königreich errichten. Dieses Plansoll wurde auf 750 reduziert, so der Sprecher. Ein späterer UMTS-Start bedeutet laut Gent auch eine Verzögerung der Aufträge an die Equipment-Hersteller. Analysten gehen davon aus, dass ein langsamerer Infrastrukturaufbau den Investitionsaufwand bis März um fünf Prozent und im Folgejahr um bis zu 13 Prozent reduziert.

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