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25.06.2001

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WAP-Handys können mit lokalen Informationen den Weg weisen

WAP-Handys können mit lokalen Informationen den Weg weisen
Wo ist der nächste gute Italiener, wo ist der nächste Taxizentrale? Wer in einer fremden Stadt unterwegs ist, hat viele Fragen. Die Antwort tragen viele Handybesitzer jedoch in der Tasche: Die Zeitschrift connect vergleicht in der aktuellen Ausgabe (28. Juni 2001) die bisher verfügbaren Location Based Services. Fazit: Das Angebot von Viag Interkom war das Beste und bekam die Empfehlung. D2 bot mit "Passo" den besten Routenplaner, T-D1 hatte zwar nur vier Dienste im Programm, hielt seine Kunden aber nicht unnötig in der Leitung. Der Anbieter Jamba hat nach Viag die zweitgrößte Auswahl an lokalen Infos. Jedes WAP-Handy lässt sich vom Netzbetreiber auf bis zu 150 Meter genau orten. Diese Tatsache nutzen die Anbieter von Location Based Services. Wählt der Kunde einen bestimmten Menüpunkt aus, erscheinen beispielsweise die billigsten Tankstellen, Hotels oder Shoppingangebote mit Adresse und Telefonnummer im Display, die sich in der unmittelbaren Nähe des Anwenders befinden. Viag Interkom bot sehr viel Service: Das Branchenbuch mit 14 Kategorien wie Autovermietungen, Theater und Fitnesscentern stellt User vor die Qual der Wahl. Auch der Restaurant- und Hotelfinder war empfehlenswert. Die Angaben waren meist korrekt, aber das Scrollen in den Menüs kostete Zeit und Geld. Der Service bei D2 war zwar nicht umfangreich, aber die Trefferquote genau. "Touristline" verriet beispielsweise alle Hotels und informierte über die Zimmerpreise, während "Passo" Ortsfremden den Weg zeigte. T-D1-Kunden kamen mit dem Angebot von T-Motion recht schnell an die gewünschten Informationen. Allerdings hatte T-Motion bisher mit "Taxi", "Hotel", "clever Tanken" und "Wetter" nur vier lokale Dienste im Programm. Die Ergebnisse waren teilweise sehr ungenau, und es stand noch kein Routenplaner zur Verfügung. Der Anbieter Jamba bot von den günstigsten Tankstellen, über Hotels, Shopping-Guide und Ausgehtipps eine umfangreiche Informationswelt an. An der Genauigkeit der Angebote müssen die Berliner allerdings noch arbeiten.