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15.11.2000

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Weitere Galgenfrist für Teledump

Weitere Galgenfrist für Teledump
Das Ortsgesprächs-Angebot von 01051 Telecom mit der Bezeichnung Teledump bleibt zunächst weiter am Netz. Das Kölner Landgericht hat am Mittwoch keine Entscheidung darüber getroffen, ob die Offerte rechtmäßig ist oder nicht. Hintergrund der gerichtlichen Auseinandersetzung: Die Deutsche Telekom hatte gegen das Angebot geklagt, weil es nach ihrer Auffassung gegen die Vereinbarung verstößt, die so genante gasse 0 31 nur für Prüfzwecke zu verwenden.

Teledump bietet seit dem 13. Oktober als erstes deutsches Unternehmen auch Ortsgespräche im offenen Call by Call an. Dabei wird eine so genannte Gasse genutzt, die eigentlich nur für Prüfzwecke vorgesehen ist. Konkret: Man wählt die Netz-Kennzahl (0 10 51) und danach die 0 31. Anschließend muss die komplette Rufnummer inklusive Vorwahl eingegeben werden. Die Telefonminute kostet rund um die Uhr 5,5 Pfennig, ist damit in der Hauptzeit also deutlich billiger als Ortsgespräche der Telekom von einem analogen Anschluss. Weil in einigen Gegenden Deutschlands die Einwahl über die Ziffernkombination 01051 031 nicht funktionierte, gibt es inzwischen zusätzlich die Einwahlmöglichkeit über die 0192101.

Weil dieses Angebot nach Ansicht der gegen diverse Vereinbarungen verstößt, sahen sich die Kontrahenten am 15. November zur Klärung der Angelegenheit vor Gericht wieder.