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08.01.2001

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Zugtelefone derzeit außer Betrieb

Zugtelefone derzeit außer Betrieb
Weil Handys in der Bahn oftmals nicht funktionierten oder die Gespräche während der Fahrt abbrachen, waren die reisenden Telefonzellen in den ICE-, IC- und EC-Zügen meist die sicherste Möglichkeit zum Telefonieren auf der Schiene. Doch auf diesen Service müssen die Bahnreisenden derzeit verzichten: Weil die Zugtelefone das zum Jahresende abgeschaltete C-Netz der Deutschen Telekom nutzten und die Bahn nicht rechtzeitig auf die moderneren GSM-Netze umstellen konnte, herrscht derzeit Funkstille an den Fernsprechern.

Das könnte noch eine ganze Weile dauern, denn nach Angaben der "Bild am Sonntag" soll die Umstellung erst im Frühjahr erfolgen. Als Ursache gebe die Bahn langwierige Verhandlungen mit den Netzbetreibern an, heißt es weiter. Dabei bleibt die Bahn AG der Deutschen Telekom als Anbieter treu. Die rollenden Telefonkabinen sollen künftig im D1-Netz der Telekom-Tochter T-Mobil arbeiten.

Ein wenig lohnt sich das Warten aber doch: Während die Gespräche bisher 2,63 Mark pro Minute kosteten, wird es künftig um bis zu einer Mark billiger. Außerdem soll sekundengenau abgerechnet werden. Allerdings benötigt man zum Telefonieren eine T-Card, die auch von den Schaffnern verkauft wird.

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