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16.07.2001

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"Chatten" besser als E-Mail und Telefon

"Chatten" besser als E-Mail und Telefon
"Instant Messaging" (IM) ist den meisten wohl eher als "Chatten", dem Zeitvertreib für Plaudertaschen im Internet geläufig. Doch immer mehr Profis schwören auf IM: Es sei besser als E-Mail und Telefon zusammen, um Ansprechpartner schnell und verlässlich zu erreichen. Das Computermagazin c't untersucht die boomende Kommunikationsform in seiner aktuellen Ausgabe. In Zeiten von Highspeed-Internet und Flatrate kommuniziert man künftig in Echtzeit. Marktforscher sehen im Instant Messaging, kurz IM, gar den neuen Standard, der den klassischen E-Mail-Dienst ablösen wird. Um über einen Messaging-Dienst Nachrichten auszutauschen, muss man lediglich eines der kostenlos verfügbaren IM-Programme von der Website des jeweiligen Anbieters herunterladen. Da die Programme beziehungsweise die zugrundeliegenden Dienste nur wenig zueinander kompatibel sind, muss man im ungünstigsten Fall mehrere Clients gleichzeitig installieren, um alle gewünschten Gesprächspartner zu erreichen. Neun Instant Messenger wurden jetzt unter die Lupe genommen. Darunter die Programme, die den neuen Kommunikationstrend einläuteten, wie AIM, ICQ, MSN Messenger und Yahoo Messenger. Aber auch die jüngeren Programme wie Sonork, Jabber Instant Messenger und Odigo sowie Gaim für die Linux-Fraktion und Fire für die Mac-Anwender standen auf dem Prüfstand. Die Installation verlief bei fast allen Clients reibungslos. Die Produkte der beiden großen Anbieter AOL und Microsoft, die zur Zeit verbissen um die IM-Marktführerschaft streiten, kommen der Idealvorstellung der Surfer am nächsten. Sie sind einsteigerfreundlich und bieten eine Vielzahl an Funktionen. Nicht empfehlenswert hingegen ist die getestete Betaversion Fire für den Macintosh. Damit der direkte Draht nicht von unerwünschten Datensammlern beeinträchtigt wird, sollte man sich die Dokumentation und die Konfigurationsmenüs der einzelnen Programme sorgfältig durchzusehen. Mit der richtigen Konfiguration lassen sich die größten Sicherheitsrisiken schnell ausschließen.