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18.03.2009

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iPhone-Betriebssystem mit 100 Neuerungen

iPhone-Betriebssystem mit 100 Neuerungen
Apple hat in Cupertino die Neuerungen der Version 3.0 seines iPhone-Betriebssystem vorgestellt. Von vielen Nutzern sehnlich erwartet, enthält es die Copy & Paste-Funktion. Der User kann nun beliebig Text ausschneiden, kopieren und an einer anderen Stelle wieder einfügen.

Dazu muss um den gewünschten Bereich eine Markierung gezogen werden. Danach kann im Kontextmenü die gewünschte Funktion angewählt werden. Copy & Paste funktioniert in jeder Applikation und sogar mit Fotos. Will man den Befehl rückgängig machen, kann dies über das Schütteln des iPhones erreicht werden.

Außerdem kann man mit dem iPhone jetzt endlich MMS verschicken. iPhone-User können nun neben Text- auch Multimedianachrichten versenden.

Mit dem neuen Betriebssystem will Apple auf dem iPhone das Tippen erleichtern. Der Landscape-Modus steht nun in allen relevanten Anwendungen zur Verfügung. E-Mails oder SMS lassen sich so mit einer vergrößerten Tastatur im Querformat-Modus verfassen. Um das Auffinden bestimmter Inhalte zu erleichtern, haben die Entwickler die Suchfunktion erweitert. E-Mail-Client, Kalender, die iTunes-Software sowie die Notizanwendungen können nun per Suchfunktion durchforstet werden. Systemweit kann der Nutzer mithilfe von Spotlight suchen.

Mit einer interessanten Neuerung wartet die neue Software für Spiele-Entwickler auf. Das iPhone OS 3.0 bietet die Möglichkeit, Peer-to-Peer-Verbindungen mit anderen iPhones aufzubauen. Gamer können ihr Handy somit drahtlos mit Geräten in der Umgebung verbinden und gegeneinander spielen. Eine verbesserte Anbindung gibt es ab sofort auch für drahtlose Kopfhörer.

Das iPhone 3.0 unterstützt Bluetooth A2DP und kann somit Stereoton drahtlos übertragen. Nicht beherrschen wird das iPhone weiterhin Multitasking. Die Entwickler haben hier mit der bereits angekündigten Push-Funktion jedoch einen Ersatz geschaffen. Nach wie vor dürfen zwar keine Programme in Hintergrund laufen, um den Akku zu schonen, so die Begründung. Stattdessen setzt Apple auf eigene Server, die etwa bei Verwendung eines Instant Messangers im Hintergrund Daten an das iPhone liefern.

Für Entwickler stellen die Techniker aus Cupertino ein SDK zur Verfügung, das mehr als 1.000 neue APIs bietet. Darüber hinaus bietet Apple Software-Anbietern neue Geschäftsmöglichkeiten. Mit der Funktion "In-App Purchase" kann künftig in einem laufenden Programm zusätzlicher Content verkauft werden, beispielsweise neue Levels für ein Spiel. Die Betaversion des Betriebssystems stellt Apple Entwicklern ab sofort zur Verfügung. iPhone-Besitzer werden ihr Gerät im Sommer mit der Software aufrüsten können.

 

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