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22.05.2006

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mobilcom: Kooperation mit Jugendschutz

mobilcom: Kooperation mit Jugendschutz
Wenn Kinder und Jugendliche zum Handy greifen, befürchten viele Eltern Risiken: Überschuldung, jugendgefährdende Inhalte und unseriöse SMS-, Bilder- und Klingeltonanbieter machen immer wieder Schlagzeilen. mobilcom will diese Themen jetzt gemeinsam mit Jugendschützern angehen. Deshalb kooperiert das Unternehmen mit der Landesstelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V. in Magdeburg.

Bereits 2004 hatte mobilcom mit dem Tarif m-limit als erster Anbieter die Forderungen der damaligen Verbraucherschutzministerin Renate Künast erfüllt und einen Handyvertrag mit monatlichem Kostenlimit auf den Markt gebracht.

Aufklärung ist nach Auffassung vieler Verbraucherschützer der beste Schutz vor Missbrauch. In diesem Zusammenhang setzt mobilcom auf Informationsmaterial, das Eltern bei der Vermittlung von Medienkompetenz rund um den Mobilfunk hilft. Unterstützung hat sich das Unternehmen dabei von Arnfried Böker, dem Geschäftsführer der Landesstelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V. (LSKJ) geholt. Die Magdeburger Einrichtung setzt seit Jahren auch bundesweit Akzente, wenn es um den Themenkomplex Jugend und Medien geht. Zum Angebot gehört das Informationsportal www.handywissen.info. Mit dem "Handy-Spielmobil", einem mit reichlich pädagogischem Material ausgestatteten Fahrzeug, gastieren Böker und sein Team an Schulen. Dort vermitteln sie die Möglichkeiten, aber auch die Gefahren im Umgang mit Handys.

Als Autor einer mehrseitigen Eltern-Informationsschrift stellt Böker sein Wissen demnächst auch bundesweit bereit. mobilcom wird die LSKJ bei Produktion und Vertrieb der Broschüre übernehmen, die Inhalte jedoch liefern die Jugendschützer aus Magdeburg. Sowohl die Vorzüge des mobilen Telefonierens als auch die Gefahren, wie das aktuelle Thema Gewaltvideos oder teure, so genannte „Premiumdienste“, werden darin behandelt. Arnfried Böker zeigt auch, welche Handys für Kinder und Jugendliche geeignet sind und wie sie sich erfolgreich bei der Erziehung einsetzen lassen.

Neben der Kooperation mit der LSKJ setzt das Unternehmen auf Verbesserungen seiner Produkte. Beim Jugendschutztarif m-limit werden ab sofort alle im T-Mobile-Netz verfügbaren Sperren als Standard gesetzt sein. Eltern, die den Vertrag für ihre Kinder abschließen, können diese Dienste und Nummern auf Wunsch über eine spezielle Hotline freischalten lassen. Die Sperre gilt für teure Vorwahlen wie 0900 oder 0190 ebenso wie für Auslandsgespräche, Dienste wie Premium-SMS, MMS, Download-Angebote von Drittanbietern sowie Inhalte, die als entwicklungsbeeinträchtigend eingestuft sind. Die Tarifstruktur von m-limit wird mobilcom in den kommenden Wochen überarbeiten. Kunden, die den Tarif jetzt wählen, werden dann auf Wunsch von den vergünstigten Konditionen profitieren.

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