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11.05.2001

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Deutsche Online-Apotheken immer wahrscheinlicher

Deutsche Online-Apotheken immer wahrscheinlicher
Der in Deutschland derzeit noch verbotene Online-Handel mit rezeptpflichtigen Medikamenten rückt immer mehr in greifbare Nähe. Nun hat sich auch Bundes-gesundheitsministerin Ulla Schmidt für die Web-Apotheken ausgesprochen.

Zur Begründung ihrer Haltung führte die in ihrem Ressort von ständigen Geldsorgen geplagte Ministerin auch finanzielle Gründe an. Mit dem Internet-Handel von Arzneien ließen sich auch Kosten in der gesetzlichen Krankenversicherung senken. Der Medikamentenvertrieb der deutschen Apotheken sei zu teuer.

Gleichzeitig kündigte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände den Start eines Gesundheitsportals im Internet an. Dort sollten sich Patienten informieren und Medikamente bestellen können, die dann in Apotheken abgeholt werden müssten.

Unkalkulierbare Risiken sieht Bayerns Sozialministerin Christa Stewens im Internet-Handel von Arzneimitteln. "Das Hauptrisiko online-bestellter Arzneimittel liegt in der unbekannten Herkunft und Zusammensetzung. Nach Mitteilung der Weltgesundheitsbehörde (WHO) sind zehn Prozent der Arzneimittel im Versandhandel gefälscht." Bisher sei völlig unklar, wie man den Patienten vor falschen Arzneimitteln rechtzeitig warnen könne.

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