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28.09.2005

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E-Mail überholt SMS

E-Mail überholt SMS
Der Siegeszug der E-Mail erreicht nach dem Internet nun auch den Mobilfunksektor: Für mehr als jeden zweiten Entscheider der Telekommunikationsbranche ist E-Mail der wichtigste Dienst in der mobilen Kommunikation. Damit verdrängt die elektronische Post die Kurznachricht SMS (42 Prozent) sowie Sprache (39 Prozent) auf die Plätze zwei und drei.

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie TELCO Trend, die von der Unternehmensgruppe Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem Spezialisten für Umfrage- und Beschwerdemanagementsoftware Inworks durchgeführt wurde.

Die E-Mail, bereits heute wichtigster Dienst im Internet, bietet ein großes Potenzial für die mobile Nutzung. Insbesondere Unternehmen profitieren von den Vorteilen der E-Mail gegenüber SMS. Mitarbeiter können Reise- oder Wartezeiten effektiver nutzen, indem sie beispielsweise ihre Firmen-E-Mails von unterwegs aus abfragen und bearbeiten können. Abläufe werden somit effizienter und Mitarbeiter werden in die Lage versetzt, in sehr kurzer Zeit auf Nachrichten zu reagieren.

Demgegenüber spielen Unterhaltungsdienste wie beispielsweise Klingeltöne oder Spiele eine geringere Rolle für die Telekommunikationsentscheider. Nur 16 Prozent der Befragten zählen Entertainment momentan zu den drei wichtigsten Angeboten, die per Handy genutzt werden. Die Ausnahme bilden die Musikdownload-Angebote: Mehr als die Hälfte der Befragten geht von einer starken Entwicklung in diesem Segment aus. "Das mobile Musikgeschäft wird schon bald zu einem zentralen Geschäftsfeld im mobilen Unterhaltungsgeschäft aufsteigen", prognostiziert Bernd Janke, Telekommunikationsexperte der Unternehmensgruppe Steria Mummert Consulting. "Darüber hinaus werden sich mobile Kontaktportale sowie Nachrichtendienste etablieren." Die Videotelefonie wird dem "Mobile Entertainment" hingegen kaum neue Wachstumsimpulse geben. Nur knapp 20 Prozent der Befragten bescheinigen dem bebilderten Telefonieren eine starke Marktentwicklung bis 2008.

Die wichtigsten Dienste für die mobile Kommunikation:

  • E-Mail: 52 Prozent

  • SMS: 42 Prozent

  • Sprache: 39 Prozent

  • Informationen/Nachrichtendienste: 20 Prozent

  • Entertainment: 16 Prozent


  • Damit das mobile Unterhaltungsgeschäft weiter wächst, wollen Hersteller, Netzbetreiber sowie Serviceanbieter ihre Produktentwicklung noch stärker auf die Kundenbedürfnisse ausrichten. Die große Mehrheit der Verantwortlichen der Telekommunikationsunternehmen (87 Prozent) gibt günstigen Einstiegstarifen und Schnupperangeboten die größten Chancen, um den Markt für mobile Entertainmentangebote weiter voranzutreiben. 71 Prozent halten Flatrate-, Abonnement- oder Pay-per-Use-Tarife für Erfolg versprechende Preismodelle. Jeweils knapp 40 Prozent der Befragten setzen auf hochwertige Inhalte sowie einfach zu bedienende Anwendungen.

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