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20.03.2002

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E-Plus: Stellenabbau geplant

E-Plus: Stellenabbau geplant
Noch immer steckt der drittgrößte Mobilfunk-Anbieter auf dem deutschen Markt tief in den roten Zahlen. Nun sollen Konsequenzen gezogen werden. Noch in diesem Jahr werde es deshalb zu Stellenkürzungen kommen, berichtet die "Financial Times Deutschland". Entlassungen seien nicht ausgeschlossen. "Betriebsbedingte Kündigungen wird es aber nicht in größerem Umfang geben", zitiert die Zeitung eine Unternehmenssprecherin. Vor allem frei werdende Stellen sollten nicht wieder besetzt werden. Gewerkschaftsangaben, wonach bis zu 500 Arbeitsplätze wegfallen sollen, bezeichnete die Sprecherin als "überzogen". Für E-Plus arbeiten derzeit 4.500 Beschäftigte. Das Unternehmen konnte 2001 zwar das operative Ergebnis steigern, beim Kundenwachstum gegenüber den Marktführern T-Mobile und Vodafone aber keinen Boden gutmachen. Die Kundenzahl stagniert seit dem Sommer bei 7,52 Millionen. Damit liegt E-Plus abgeschlagen an dritter Stelle im deutschen Mobilfunkgeschäft. T-Mobil und D2 Vodafone halten zusammen 80 Prozent des Marktes besetzt und gewinnen den Großteil der Neukunden. Den operativen Gewinn (Ebitda) konnte E-Plus im vergangenen Jahr auf 436 Millionen Euro mehr als verdoppeln, weil die die hohen Handysubventionen eingestellt worden waren. Der Umsatz lag 2001 bei 2,25 Milliarden Euro. Nach Steuern, Zinsen und Abschreibungen dürfte E-Plus aber weiterhin tiefrote Zahlen geschrieben haben.

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