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30.09.2005

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Ericsson forciert E-Mail-Push-Dienste

Ericsson forciert E-Mail-Push-Dienste
Der schwedische TK-Anbieter Ericsson In der neuen Version der Software Ericsson Mobile Organizer (EMO) sollen Smartphone und PDA noch besser und schneller mit E-Mails umgehen, die auf dem Firmenrechner liegen.

Dabei erfolge der Zugang über eine sichere Verbindung. Der Weg geht über die Ericsson-Applikationen für Personal Information Management (PIM). Es kommt eine so genannte Real-Time-Anbindung zum Einsatz, die den Abgleich mit dem Firmenserver viel schneller bewerkstelligen soll. E-Mail-Abruf und -Sendung, Kalenderabgleich, Zugriff auf die Datenbank im Firmenzentrum und Meeting-Funktionen werden optimiert.

Die Software ist für Symbian-getriebene PDAs gemacht. Jede Veränderung in den persönlichen Daten auf dem Endgerät wird beim Abgleich umgehend auf dem Firmensystem abgebildet. EMO 5.1 ist in drei Versionen zu haben, die Professional und Enterprise Edition unterstützen Microsoft Exchange und Lotus Domino-Umgebungen. End-to-End Datenverschlüsselung ist mit an Bord. Eine remote ausführbare Datenlöschfunktion genannt Mobile Device Management, soll bei Verlust des Geräts vor Schwund von Firmengeheimnissen schützen. Ericsson will sich mit dem Push-Dienst von Konkurrenten wie Nokia abheben, die die schnelle E-Mail-Übertragungstechnik vor allem für Handys bieten.

"Unser Produkt EMO sticht durch seine hohe Anpassungsfähigkeit an Unternehmen und Service Provider hervor. Großunternehmen können die Lösung vollständig in Eigenregie betreiben, für mittelständische Kunden bieten wie gehostete Lösungen an. Ebenso kann EMO von Mobilfunkanbieten, Service Providern oder Mobile Virtual Network Operator angeboten werden", erläutert Mehdi Schröder, Sales Director bei Ericsson in Deutschland.

Besonders interessant werde die Mobile Office-Anwendung in Kombination mit anderen Mobilitätslösungen wie dem Ericsson One Phone Konzept, bei dem das GSM-Handy als universelles Endgerät der unternehmensweiten Telekommunikation fungiert. "Hier wird das Smartphone dann wirklich zum "Office in the pocket". Der Trend zum nomadisierenden oder mobilen Arbeitsplatz schafft ein enormes Marktpotenzial für die mobilen Lösungen. Wie so oft ist es aber auch hier nicht die eine Killer-Applikation, sondern die Kombination aus verschiedenen Diensten, die die voll-mobilisierte Büroumgebung bereitstellt", stellt Schröder fest.


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