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22.03.2002

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Ermittlungsverfahren gegen Nikoma-Gründer

Ermittlungsverfahren gegen Nikoma-Gründer
Der einstige Hamburger Vorzeigeunternehmer Nikolai Manek hat Ärger mit der Justiz. Wie das manager magazin in seiner April-Ausgabe meldet, ist es im Zusammenhang mit den Insolvenzen der zu Maneks Einflussbereich gehörenden Hamburger Internet-Servicefirmen Nikoworld Development GmbH und Nikotel AG zu Unregelmäßigkeiten gekommen. Wie das Magazin berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Hamburg ein Ermittlungsverfahren gegen den in Hamburg und San Diego (Kalifornien) lebenden Unternehmer eröffnet. Die Nikoworld Development GmbH, bei der Manek Geschäftsführer war, soll Sozialabgaben der Mitarbeiter nicht rechtzeitig abgeführt haben. Wie der Insolvenzverwalter berichtete, habe sich die Buchhaltung, die in ein anderes Manek-Unternehmen ausgelagert war, zum Zeitpunkt des Insolvenzantrages etwa ein Vierteljahr im Rückstand befunden. Zwei ehemalige Mitgeschäftsführer werfen Manek zudem Betrug vor. Manek sieht sich hingegen zu unrecht beschuldigt. Im Fall der Nikotel, die im Februar 2002 Insolvenz beantragte, ist ein heftiger Streit um die Rechte an der für das Unternehmen entwickelten Software für das Telefonieren über das Internet entbrannt. In mehreren eidesstattlichen Versicherungen werfen Manek-Vertraute und Nikotel-Manager einander vor, die Software zu Unrecht für sich zu beanspruchen. Der ehemalige Versicherungsmakler Manek hatte im Februar 2000 den von ihm gegründeten Internet-Provider Nikoma für Aktien im Wert von rund 270 Millionen Euro an die italienische Tiscali-Gruppe verkauft. Mit seinem Vermögen finanzierte Manek die Gründung mehrerer Technologieunternehmen.

 

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